Kinderschlaf

Haben Sie kleine Kinder? Dann kennen Sie sicher das Problem, dass die Eltern abends häufig müder sind als die Kinder selbst. Nicht immer schlafen die lieben Kleinen nach Plan und so wie wir uns dies wünschen, häufig halten sie uns bis in die tiefste Nacht hinein mit ihrem Gebrabbel und ihren Aktivitäten wach. Noch anstrengender ist es, wenn die Kinder zwar müde sind, aber partout nicht einschlafen wollen oder können. Was kann man hier tun? Ausreichend Schlaf ist nicht nur wichtig für das Nervenkostüm der Eltern, sondern auch für eine gesunde Entwicklung der Kinder selbst. Wer zu wenig schläft, der ist am anderen Tag nicht fit und leistungsfähig. Konzentrationsschwächen zeigen sich bei vielen Kindern schon im Kindergartenalter.

Nicht immer ist es so einfach, Kleinkinder zum Schlafen zu bringen. Einige kleine Tricks können Ihnen dabei helfen. Das Ruhe- und Schlafbedürfnis entsteht nicht spontan am Abend, sondern entwickelt sich in einem kontinuierlichen Prozess über den Tag hinweg. Sehr wichtig ist es deshalb, eine Struktur in den Tag zu bringen. Dies kann gelingen, indem zum Beispiel die Mahlzeiten immer zu denselben Uhrzeiten eingenommen werden. Aus dem anschließenden zu Bett gehen kann ein regelrechtes Ritual entstehen. So lernen die Kinder, dass nach dem Abendessen einige Handlungen immer wiederkehren, die schließlich dazu führen, dass sie sich ins Bett legen und schlafen. Ist dieser Rhythmus gut etabliert, so müssen Sie dem Kind den Tagesablauf nicht jeden Tag neu erklären.

Achten Sie auch auf die Zusammensetzung der Mahlzeiten. Weder mit einem leeren, knurrenden Magen noch mit einem zu vollen Bauch lässt es sich leicht einschlafen. Achten Sie deshalb darauf, dass zwischen Abendessen und zu Bett gehen noch ein wenig Zeit für Verdauung bleibt. Nutzen Sie diesen Zeitraum, um sich mit dem Kind zu beschäftigen. Legen Sie den Schwerpunkt dabei jedoch auf Tätigkeiten, die das Kind eher beruhigen als es erneut zu animieren. Sorgen sie dafür, dass Bettchen immer kuschelig, gemütlich und einladend ist, inklusive einer Babydecke aus echter Wolle und Kuscheltieren in Reichtweite, so dass es dem Kind Spass macht, ins Bett zu gehen.  Erzeugen und verstärken Sie Gefühle von Gemütlichkeit und Geborgenheit, in dem Sie darüber reden und sie diese Ihrem Kind vorleben. Vorlesen oder gemeinsames Singen ist allemal besser als ein Fernsehen. Im Falle von Lärmbelästigung helfen übrigens spezielle Babykopfkissen.

Links zum Thema

http://www.mamarella.com/baby_decken.htm
http://www.klonblog.com/2012/01/11/das-kopfkissen-fur-babys/
http://www.familie.de/baby/pflege-gesundheit/artikel/baby-tipps-fuers-durchschlafen/dem-schlaf-rhythmus-des-babys-anpassen/






http://www.talulala.de/Schnuller-mit-Namen