Richtig saunieren

Der Gang in die Sauna kann so erholsam und entspannend sein, dass Sie sich danach fühlen werden, als hätten Sie gerade einen längeren Urlaub hinter sich. Voraussetzung ist, dass die Sauna regelmäßig aufgesucht wird und dass einige Dinge dabei beachtet werden. So sollten Sie zum Beispiel geduscht und gut abgetrocknet in die Sauna gehen. Der Grund dafür ist, dass eine Haut, die mit einem Fettfilm überzogen ist, weitaus schlechter Schweiß abgibt. Auch eine nicht ausreichend trockene Haut schwitzt schlechter. Wer noch wenig Erfahrung mit der Sauna hat, sollte es sich auf den mittleren Bänken gemütlich machen. Hier ist die Hitze erträglich, ganz oben ist es am wärmsten. Gehen Sie vorher unbedingt auf die Toilette, denn das Schwitzen regt die Tätigkeit der Nieren an. Breiten Sie zudem das Saunahandtuch überall dort aus, wo ihr Körper Kontakt mit der Bank haben kann. Setzen Sie sich niemals auf das bloße Holz.

Nach dem Schwitzgang sollten Sie sich abkühlen. Das lauwarme Schwimmbecken ist hier nicht zu empfehlen, besser ist das kalte Tauchbecken. Rund zehn Sekunden in das kalte Wasser eintauchen, reichen schon völlig aus, damit die Atemwege abkühlen. Allerdings gilt das nur für Menschen, die nicht unter gesundheitlichen Beeinträchtigungen leiden, diese sollten mit der raschen Abkühlung vorsichtig sein. Damit sich die Entspannung auch wirklich einstellt, sollten Sie sich nach dem Abkühlen ausruhen. Legen Sie die Beine hoch und gönnen Sie Ihrem Körper die Pause. Vor und nach dem Saunieren sollten Sie dem Körper unbedingt ausreichend Flüssigkeit zuführen. Durch das Schwitzen wird sehr viel Flüssigkeit abgegeben, die Reserven müssen erst wieder befüllt werden. Kaffee und Alkohol sollten tabu sein, besser sind Wasser und ungesüßte Kräutertees, auch Saftschorlen sind geeignete Durstlöscher. Als Raucher sollten Sie nach dem Saunieren rund zwanzig Minuten auf die nächste Zigarette verzichten, denn die Schadstoffe werden jetzt schneller aufgenommen. Grund dafür sind die erweiterten Gefäße.